Ältere Menschen als Wirtschaftsfaktor

Wirtschaftsfaktor

Fast täglich liest man in der Zeitung von „Alterslast“, „Rentenlast“, „Pflegelast“.  Ältere werden nur als Lastquoten gesehen und – in der Sprache der Versicherung – als „Langlebigkeitsrisiko“.  Das unsere älteren Mitmenschen aber auch ein Wirtschaftsfaktor sind wird meist vergessen. Warum diskutiert man nur die Kosten der Alten und nicht die Nutzen? Warum sieht man den älteren Menschen nicht als Verbraucher, als Gewinn, als Werte-Schaffenden?

Rentner sind ein Wirtschaftsfaktor – und das nicht nur im Hinblick auf Kukident, Sehhilfen, Hörgeräte, Treppenlifte, Gehhilfen usw. Manches Reiseunternehmen könnte schließen, wenn es die Senioren nicht gäbe. Manche Senioren wären durchaus bereit, mehr auszugeben, wenn das entsprechende Angebot da wäre.

Ältere sind nicht einseitig als „ökonomische Belastung“ zu sehen, denn:

  1. Gerade sehr viele Ältere haben sowohl Vermögen als auch eine positive Sparquote. Sie bilden also Vermögen und beteiligen sich damit am Prozess der Wertschöpfung.
  2. Auch Arbeit, die nicht als Erwerbsarbeit ausgeführt wird (Kinderbetreuung, Pflege, Ehrenamt), ist eine nicht zu unterschätzende ökonomische Aktivität
  3. Ältere sind eine starke Konsumenten-Gruppe.
  4. Ältere sind auch Steuerzahler und beteiligen sich somit nicht unerheblich an der Finanzierung von Staatsausgaben.

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